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Gemeinsames Erbe - Reformierte und Täufer im Dialog

Dokumente der Tagung vom 26. Juni 2004 und Artikel zum reformierte-täuferischen Dialog

Gemeinsames Erbehttp://www.tvz-verlag.ch

Michael Baumann (Hrsg.)
Gemeinsames Erbe
Reformierte und Täufer im Dialog

2007, 104 Seiten, 12,5 x 20 cm, Paperback mit s/w-Illustrationen
ISBN 978-3-290-17430-9
CHF 18,00 EUR 11,80 EUA 12,30

Reformierte haben die knapp dreihundertjährige Verfolgung der Täuferfamilien und -gemeinden weitgehend verdrängt. Mennoniten und Amische hingegen erzählen die Märtyrergeschichten ihrer Vorfahren von Generation zu Generation weiter. «Wir haben mit ihnen rein gar nichts gemein!», hatte es Zwinglis Nachfolger Heinrich Bullinger formuliert. Gilt das immer noch? Ist der Riss, der von Anfang an durch die Reformationsbewegung ging, verheilt oder einfach vergessen? Wie kann das gemeinsame Erbe im ökumenischen Dialog fruchtbar gemacht werden?

Der vorliegende Band versammelt die Dokumente zum Tag der Begegnung und Versöhnung von Reformierten und Täufern am 26. Juni 2004 in Zürich anlässlich der Feiern zum 500. Geburtstag von Bullinger: Ein Schuldbekenntnis von reformierter Seite und ein Gedenkstein für die in der Zwinglistadt hingerichteten Täufer setzten ein viel beachtetes Zeichen für Versöhnung und Dialog.

Der Herausgeber

Michael Baumann, Jahrgang 1970, ist Gemeindepfarrer und Reformationshistoriker.

Dokumente eines historischen Tages
Die Zürcher reformierte Kirche und die Stadt Zürich haben an einem Begegnungstag mit Täufern im Juni 2004 (im Rahmen des Gedenkjahrs für den Reformator Bullinger) das Unrecht der Verfolgung anerkannt und eine Gedenkplatte eingeweiht. Ein schmales Bändchen, vom Reformationshistoriker Pfr. Michael Baumann herausgegeben, versammelt unter dem Titel "Gemeinsames Erbe - Reformierte und Täufer im Dialog" die Ansprachen jenes Tages samt dem ‚Bekenntnis' von Kirchenratspräsident Pfr. Ruedi Reich, das er mit dem Satz begann: "Reformierte Kirchen und Täuferbewegung sind Zweige desselben evangelischen Astes am grossen christlichen Baum."

Zum Riss, der von Anfang an durch die Reformationsbewegung ging, und dem gemeinsamen Erbe äussern sich Vertreter beider Seiten (Peter Dettwiler, Hanspeter Jecker). Sie prüfen auch, was Schritte zur Versöhnung der lange getrennten Kirchen bedeuten können. Das Büchlein (ISBN 978-3-290-17430-9) soll in diesen Wochen auch in englischer Übersetzung erscheinen. Zu diesem Thema hat die Zürcher Landeskirche auch eine eigene Homepage gestaltet.